Großeinsatz für Andernacher Feuerwehr
Fünf Leichtverletzte bei Wohnhausbrand
Andernach. Zu einem Großeinsatz mit Menschenrettung kam es am frühen Montagmorgen in Andernach. Gegen 5:45 ging bei der Leistelle der Feuerwehr der Notruf über ein brennendes Haus in der Breitestraße, gegenüber der LVA ein. Sofort wurden erste Kräfte zur Einsatzstelle beordert. Beim Eintreffen drang dichter Rauch aus dem Untergeschoß des dreistöckigen Wohngebäudes. Im ersten Stock stand eine Mutter mit ihren Kindern am Fenster, denen der Fluchtweg durch das Treppenhaus abgeschnitten war. Mittels Drehleiter wurden die hilflosen Personen gerettet und dem DRK zur Erstversorgung übergeben. Zwei weitere, ebenfalls durch Rauchgas leichtverletzte Personen und drei weitere Bewohner konnten sich selbst ins Freie begeben. Zwei Atemschutztrupps durchsuchten das gesamte Gebäude, in dem acht Personen gemeldet waren. Weitere Bewohner konnten allerdings nicht gefunden werden. Auch Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten machte sich ein Bild von der Lage. Im Einsatz waren neben 39 Feuewehrleuten der Kernstadt, ein TLF aus Miesenheim (mit Atemschutzträgern), der DRK Ortsverein Andernach auf 5 Fahrzeugen mit 14 Personen sowie die Polizei mit sechs Beamten. Über die Brandursache sowie Schadenshöhe kann noch keine Aussage gemacht werden, da die Kripo ihre Ermittlungen am Montagmorgen aufgenommen hat.
Quelle Blick aktuell vom 16.11.2011
Gleich zwei Brandeinsätze an einem Wohnhaus im Augsbergweg
Feuerwehren aus Andernach, Miesenheim und Weißenturm im Einsatz
Andernach. Zweimal innerhalb weniger Stunden brannte es im Keller eines Mehrfamilienhauses im Augsbergweg, gleich neben dem Andernacher Tierheim. Zunächst gab es am Samstag, gegen 23.30 Uhr den ersten Brand in einem Kellerraum. Mit einem großen Aufgebot war die Andernacher Freiwillige Feuerwehr angerückt, löschten das Feuer im Keller und brachten die Bewohner in Sicherheit. Diese mussten teilweise notärztlich versorgt werden und in einem Ausweichquartier die restliche Nacht verbringen. Nur wenige Stunden später, gegen 05:30 Uhr heulten wiederum die Sirenen. Diesmal war das Ausmaß des Feuers größer und gefährlicher. Aus einem anderen Kellerraum in dem ein Heizöltank gelagert war, drang dichter Rauch. Drei Trupps gingen unter Atemschutz gegen das Feuer vor uns suchten das komplett verqualmte Gebäude vorsorglich noch einmal ab um sicher zu gehen, dass keine Personen mehr dort waren. Zur Unterstützung wurden Atemschutzträger aus Miesenheim und Weißenthurm nachbeordert. Im Einsatz waren insgesamt 11 Feuerwehrfahrzeuge und rund 50 Feuerwehrmänner. Das DRK war in der Nacht mit mehreren Fahrzeugen und zahlreichen Einsatzkräften vor Ort um die Leichtverletzten zu versorgen. Die Polizei hat Ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Quelle Blick aktuell 23.11.2011
