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Unfallopfer dankt der Freiwilligen  Feuerwehr Andernach
Es war Freitag, der 17.November 2006 als sich an der alten B9 in Höhe Namedy auf regennasser Fahrbahn ein schwerer Verkehrsunfall ereignete. Zwei Fahrzeuge waren kollidiert: die Insassen mußten schwerverletzt aus den Fahrzeugen gerettet werden. Jetzt hat sich ein Unfallbeteiligter schriftlich für die Rettung bei der Feuerwehr Andernach bedankt. "Den Tag meiner Rettung feiere ich zukünftig als meinen zweiten Geburtstag" schrieb er unter anderem.
Dies spiegelt unseren Leitspruch wieder:   Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr

 

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Großbrand Ludwig-Rosenberg Straße (mit Fotos)

Image 12.04.2007 - 20:32 Uhr: 
Der Anruf eines Passanten löste Großalarm in Andernach aus - dicke Rauchschwaden standen über Andernachs Einkaufswelt. Hinter dem Kaufland brannte ein ehemaliges Bürogebäude in voller Ausdehnung. Schon beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge löste die FEZ der Feuerwehr Andernach umgehend Stadtalarm aus. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch fünf Menschen in dem Gebäudekomplex, die der erste PA-Trupp evakuierte und dem DRK übergab. Vier von ihnen erlitten leichte bis schwere Verletzungen.

Meterhohe Flammen schlugen aus dem Dach und kündigten eine lange Einsatznacht an. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass man weiteres Personal benötigte. Kurzerhand wurden alle Löschzüge der Stadt Andernach, die Werkfeuerwehr Rasselstein, die Kameraden aus Nickenich zur Einsatzstelle alarmiert. Weissenthurm stellte an der Feuerwache Andernach mit ihrem Tanklöschfahrzeug die Reserve, falls es zu einem Paralleleinsatz kommen sollte.

Erstmalig bei einem Großschadensereignis wurde die neu gegründete Führungsstaffel erfolgreich eingesetzt. Die Führungsstaffel übernimmt bei Großereignissen die Koordination und Logistik der eingesetzen Fahrzeuge und Einsatzkräfte. Dies stellt eine erhebliche Entlastung für die Einsatzleiter vor Ort dar.

An der Einsatzstelle waren letztendlich ca.  160 Feuerwehrleute, 32 Feuerwehrfahrzeuge und 25 Kräfte vom Rettungsdienst im Einsatz, die bis in die frühen Morgenstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt waren. Mit einem Radlader wurde dabei der brennende Schutt abgetragen und die Glutnester gelöscht. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz verletzt, waren aber kurze Zeit später wieder wohl auf.Image

Eingesetzte Fahrzeuge:
Andernach (Kernstadt):  ELW 1 (Astra), ELW 1 (VW Bus mit Anhänger Führungsstaffel), MTF, GW-Dekon, Gerätewagen, TLF 16/25 I, TLF 16/25 II (Bauhof), LF 8 I, LF 8 II, DLK 23/12, RW 1, SW 1000, TLF 24/50

Andernach (Miesenheim): MTF, Gerätewagen, TLF 16/25, LF 16 TS I, LF 16 TS II, LF 8

Andernach (Eich): MTF, TSF/W

Andernach (Kell):  MTF

Andernach (Namedy): MTF, TSF/WImage

Andernach (Werkfeuerwehr Rasselstein): HTLF

VG Pellenz (Nickenich): HLF, TSF, Gerätewagen

VG Weissenthurm (Weissenthurm): TLF 16/25, LF 16, ELW

Personal:
160 Feuerwehrleute (inkl. 3 Personen FEZ - Personal Feuerwache)

Pressebericht der Rhein-Zeitung vom 13.04.2007

Sieben Verletzte bei Großbrand
Feuer in zwei Schuppen im Andernacher Gewerbegebiet - Ursache ist bisang unklar -
Einsatz dauerte bis in die Nacht

Sirenengeheul schreckte gestern Abend die Andernacher auf. Wer in Richtung Rhein blickte, sah eine hohe Rauchsäule über die Stadt ziehen.

Andernach. Bei einem Großbrand zwischen der Einkaufswelt I und dem Hafen sind gestern Abend nach Angaben der Rettungskräfte sieben Menschen verletzt worden. Einer von ihnen erlitt schwere Verletzungen. Wie Andernachs Wehrleiter Willi Monn der RZ sagte, befinden sich unter den Verletzten fünf Wohnsitzlose und zwei Feuerwehrleute. Nach Aussage des Leitenden Notarztes Dr. Ludger Englisch erlitten alle Rauchvergiftungen. Sie kamen in Andernacher und Neuwieder Krankenhäuser.
Der Alarm war um 20.32 Uhr bei der Feuerwehr eingegangen. Die Rettungskräfte rückten zu zwei leer stehenden Schuppen auf einem derzeit ungenutzten Gewerbegelände der Ludwig-Rosenberg-Straße aus, die in Flammen standen. Die Rauchsäule war über die Stadtgrenzen hinaus im ganzen Neuwieder Becken zu sehen. Das Koblenzer Polizeipräsidium sagte der Rhein-Zeitung, dass einer der Schuppen momentan unter Konkursverwaltung steht. Dieses Gebäude nutzten die Wohnsitzlosen offenbar als Aufenthaltsort.
Noch am Abend hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Ursache des Brandes war ebenso die Höhe des entstandenen Schadens bis zum Redaktionsschluss ungeklärt.
Im Einsatz waren die Andernacher Feuerwehr mit allen Fahrzeugen, die Löschzüge Miesenheim, Eich und Namedy, sowie die Feuerwehr der Firma Rasselstein und der Gemeinde Nickenich. Weißenthurmer Wehrleute übernahmen auf der Andernacher Feuerwache den Brandschutz für die Stadt. Außerdem waren der Rettungsdienst, weitere Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes aus Andernach und dem Landkreis Mayen-Koblenz sowie die Polizei am Brandort. Der Einsatz im Gewerbegebiet dauerte bis in die Nacht.
                 C.Kirstges/N.Wald                                                   übertragen Markus Krinitzky

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Pressebrericht der Rhein-Zeitung vom 14.07.2007

Polizei nimmt Verdächtigen fest
Großfeuer in Andernach: 25-Jähriger Wohnsitzloser gesteht Bradstiftung

Andernach. Die Polizei hat einen stark angetrunkenen 25-Jährigen Obdachlosen unter dem dringenden Verdacht festgenommen, am Donnerstagabend den Brand in einem ehemaligen Gewerbegebäude in Andernach (die RZ berichtete) gelegt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ordnete an, den Mann dem Haftrichter beim Amtsgericht Koblenz vorzuführen. Der Tatverdächtige, der nach Angaben der Poizei vor dem Brand mit anderen Bewohnern auf dem ehemaligen Areal einer Baufirma in deren leer stehendem Bürogebäude - das von den Einsatzkräften zunächst als zwei Schuppen bezeichnet wurde - in Streit geraten war, hat die Tat mittlerweile gestanden. Der Richter erlies Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an. Die Polizei schätzt den Schaden, der durch den Brand entstanden ist, auf rund 50.000 €.
Die Angaben zur Zahl der Verletzten, die zunächst bei sieben lag, waren am gestrigen Freitag widersprüchlich. Der Polizei sind sechs Personen bekannt, die durch das Feuer oder die Rauchentwicklung verletzt wurden. Zwei von ihnen werden noch stationär behandelt. Wie Karl-Heinz Groß, Chef der Rettungsleitstelle Mayen, auf Anfrage der RZ erklärte, wurde allerdings nur eine Person zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus gebracht. Ein Sprecher des Marienhaus-Klinikums Neuwied sagte unserer Zeitung, dass dieser Obdachlose zwischenzeitlich von der Intensiv- auf eine Normalstation verlegt werden konnte. Der Mann habe durch das Feuer alles verloren und das Krankenhaus ihm Kleidung beschafft. Nach Aussage von Andernachs Wehrleiter Willi Monn ist die Zahl der verletzten Feuerwehrleute von zwei auf vier gestiegen.
Die Polizei schliesst nicht aus, das sich vor dem Eintreffen der Rettungskräfte bereits einige der Obdachlosen, deren schon mehrfach Platzverweise erteilt worden waren, von dem Gewerbegrundstück entfernt haben. Vier Wohnsitzlose konnten das völlig aus Holz bestehenden Gebäude demnach selbst verlassen. Zwei wurden von Ersthelfern einer angrenzenden Pizzeria sowie von Anwohner durch Fenster gerettet.
                     (ck/red)                                                                          übertragen Markus Krinitzky

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